Aktuelles aus Amstetten

Flurbrand im Bereich Schönbichl

Die Freiwillige Feuerwehr Amstetten musste am Montag, dem 29. März, zu einem Flurbrand im Bereich Schönbichl ausrücken. Dank eines aufmerksamen Fahrzeuglenkers konnte die weitere Ausbreitung verhindert werden.

Jedes Jahr kommt es in den Einsatzgebieten der 8 Amstettner Feuerwehren (5 Freiwillige Feuerwehren, 3 Betriebsfeuerwehren) zu Flurbränden, oftmals entlang von viel befahrenen Straßen oder Spazierwegen. In vielen Fällen sind solche Brände auf unachtsam weggeworfene Zigarettenstummel zurückzuführen. Am Montag, dem 29. März, musste die Freiwillige Feuerwehr Amstetten in den Nachmittagsstunden zu einem Flurbrand neben der B1 im Bereich Schönbichl ausrücken. Bereits wenige Tage später kam es erneut zu einem Flächenbrand in der Nähe. Im Einsatz waren beide Tanklöschfahrzeuge sowie ein Kommandofahrzeug. Der Brand konnte rasch mit dem Spezialschaum (CAFS) gelöscht werden. Die Brandursache ist vermutlich auf Unachtsamkeit zurückzuführen. „Dank eines aufmerksamen Fahrzeuglenkers, der umgehend den Feuerwehrnotruf wählte, konnte die weitere Ausbreitung des Brandes verhindert werden. Der Flurbrand konnte auf rund 300 Quadratmeter eingegrenzt werden“, so Feuerwehrkommandant Andreas Dattinger.

Zigarettenstummel oft Brandursache

Laut Sicherheitsgemeinderat Christoph Zechmeister konnte glücklicherweise Schlimmeres verhindert werden: „Wenn ein derartiger Brand nicht zeitnahe erkannt wird, kann dieser auch auf die angrenzenden Wälder übergreifen und erhebliche Schäden verursachen. Da Feuerwehrgeräte nur bedingt im Wald einsatzbar sind, ist eine Waldbrandbekämpfung eine enorme Belastung für die Einsatzkräfte der Feuerwehr.“ Flurbrände werden meist durch unachtsam weggeworfene Zigarettenstummel ausgelöst. Darüber hinaus sind Zigarettenstummel nicht nur ein erhebliches Brandrisiko, sondern auch eine enorme Belastung für die Umwelt. Aus diesem Grund appellieren sowohl die Einsatzkräfte als auch die Verantwortlichen aus der Politik, Zigarettenstummel nicht unachtsam wegzuschmeißen, sondern sachgemäß zu Hause zu entsorgen. Gemeinderätin Claudia Marksteiner, deren Sohn Stefan die Feuerwehr rechtzeitig alarmierte, möchte eindringlich darauf hinweisen: „Neben den großen Auswirkungen auf die Umwelt und das Tierreich, können Flächenbrände ganze Felder vernichten und zu großen finanziellen Einbußen für Landwirte führen. Ich möchte daher wirklich zur Vorsicht aufrufen.“

 

 

Bild (vlnr): Feuerwehrkommandant Andreas Dattinger, Sicherheitsgemeinderat Christoph Zechmeister, Gemeinderätin Claudia Marksteiner, Stefan Marksteiner